DAISYADORE
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Samstag, 13. August 2016

Warum ich Abstand von Ben brauche

Abstand von ihm


Abstand. Das war es was ich nach dieser Woche gebraucht habe. Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich am See. Sand zwischen den Zehen, Sonne auf meiner Haut - eigentlich perfekt. Eigentlich. Der Grund warum ich genau hier gelandet bin, ist aber alles andere als perfekt.


Ihr wisst ja, dass Ben und ich es doch miteinander versuchen wollte. Er wollte sich von den Drogen und den Leuten, die damit zu tun haben, fern halten. Seit diesem Versprechen, habe ich ihn fast nicht mehr gesehen (Wie ihr bestimmt schon auf Snapchat oder Instagram mitbekommen habt: @Daisyadore). Das ist nun eine Woche her. Ab und zu schreibt er mir spät Abends, dann höre ich wieder gar nichts von ihm. Das Wochenende verbringen wir seit wir uns kennen eigentlich zusammen und auch dieses Wochenende wollte wir uns sehen, doch ich habe nichts mehr von ihm gehört. Weil mich das dauernde auf meine Handy schauen, verrückt macht, habe ich beschlossen zu meinen Eltern über das Wochenende an den See zu fahren, um nicht die ganze Zeit allein Daheim zu sein.Obwohl mich das Verhalten von Ben wirklich traurig macht, tut es gut hier zu sein. Einfach Abstand zu haben. Jetzt bin ich mal nicht abrufbereit, nicht erreichbar, jetzt bin ich erstmal weg. Ich weiß wirklich nicht, was ich von dem Ganzen halten soll.




Sonntag, 26. Juni 2016

Outfit: Tunika und mein erstes Date mit B.

Und wieder mal ein erstes Date, das aber so ganz anders ist als alle anderen zu vor. Reden ohne Pausen. Lachen ohne Ende und ein Abschied, der jetzt schon schwer fällt.


Aber beginnen wir von vorne. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, waren meine letzten Dates nicht sonderlich toll. Es hat einfach nie gepasst. Deswegen hatte ich auch schon gar keine Lust mehr jemanden zu treffen .. bis ich diesen einen Typen im Fitnessstudio gesehen habe. Nennen wir in B. Er hatte mich beim Trainieren angesprochen und wir haben uns gleich gut verstanden (Details findet ihr auch auf Snapchat: Daisyadore). Heute hatten wir dann unser erstes offizielles Date und ich bin begeistert. Getroffen haben wir uns heute Mittag in einem kleinen, gemütliche Café. Zuvor war ich richtig aufgeregt, weil ich schon im Fitnessstudio ganz begeistert von ihm war. Aber im Augenblick, als ich ihn sah und die ersten Worte mit ihm gewechselt hatte, war die Aufregung wie verflogen. Er hat einfach eine Art, bei der man sich sofort wohlfühlt. Während des Treffens hatten wir richtig viel zu reden und noch mehr zu lachen, so dass die Zeit wie im Flug verging. Er hat mich noch heimgefahren und wir haben uns verabschiedet. Damit begann diese ungewisse Zeit. Vielleicht wisst ihr was ich meine. Direkt nach dem Verabschieden beginnt diese Unsicherheit. Wer meldet sich zuerst? Meldet sich überhaupt noch jemand oder fand der andere das Date ganz schrecklich? In dieser Zeit mache ich mir normalerweise immer so viele Gedanken. Doch B. Hat sich gleich gemeldet als er Zuhause war. Mit den Worten: "Es hat mich gefreut dich heute näher kenenzulernen. Hättest du Lust nächste Woche noch einmal etwas mit mir zu unternehmen?"



Mein erster Eindruck von ihm hat sich bei diesem Treffen bestätigt. Er ist wirklich ein ganz lieber und total witzig. Außerdem macht er nicht den Anschein als würde er andauernd irgendwelche Mädchen treffen oder als habe er fünf Mädchen auf einmal. So etwas kann ich nämlich gar nicht akzeptieren. Und laut seiner Nachricht treffen wir uns diese Woche noch einmal. Ich werde euch auf jeden Fall berichten. Folgt mir gerne auch auf Snapchat, dort halte ich euch auf dem Laufenden :) Das klingt alles zu perfekt um wahr zu sein? Das finde ich auch und ehrlich gesagt, gibt es da auch etwas das mich stört und verunsichert. Er hat sich nämlich erst im April von seiner Freundin getrennt. Besser gesagt, sie hat sich nach zwei Jahren Beziehung von ihm getrennt. Ich hoffe wirklich, dass er über die Trennung hinweg ist, falls das mit uns etwas ernstes wird....

Würdet ihr euch mit jemand treffen der noch relativ frisch verlassen wurde?





Nun aber zu meinem Outfit. Diese Bilder sind kurz vor unserem Date entstanden. Love, Peace and Happiness! Seit den späten 60er Jahren ist dieser Stylen nicht mehr wegzudenken – Der Hippie Look. Jeden Sommer begeistern uns die luftigen, fast schwerelosen Kleidern mit ihren fließenden Stoffen und drücken das Lebensgefühl von Unbeschwertheit, Freiheit und den Hippie-Flair aus. Diese Tunika von, Noa Noa, habe ich mit einem beigen Gürtel etwas „Form“ geben. Zuvor sah sie nämlich aus wie ein Sack. Dazu trage ich ganz zurückhaltende Accessoires, damit die Tunika mit ihren hellen Farben im Fokus steht. Den schwarzen Hut habe ich von Pieces. Die Schuhe habe ich passend zur Tasche gewählt. Die Umhängetasche habe ich mir schon vor zwei Jahren bei Primark gekauft und die Schuhe sind von einem ganz günstigen Laden. Ich habe euch aber ähnliche Teile zum nachshoppen ausgesucht. Um den gesamten Inhalt zu sehen, müsst ihr nur euren AdBlocker, oben rechts, ausschalten.



Shop the Look



Günstige Variante















Montag, 16. Mai 2016

Kolumne: Das Date mit Mr Perfect

TINDER – Die wohl am meisten diskutierte App. Lange hatte sie einen schlechten Ruf und niemand wollte vor seinen Freunden zugeben sie zu haben. Doch irgendwie hat sich das geändert. Wir tindern nicht mehr allein Daheim, sondern in der Bahn oder zusammen mit Freunden in der Bar. So tindern wir, schreiben und treffen den Ein oder Anderen.

In den letzten Jahren habe ich einige Kandidaten, die ich bei Tinder kennengelernt habe, getroffen. Nicht jedes Date war so angenehm. Aber es heißt doch mit jedem schrecklichen Date ist man einen Schritt näher an einem richtig guten Date. Und sagt man nicht, eine Frau müsste im Schnitt 100 Männer treffen, um am Ende den Einen zu finden? Da fehlen mir ja jetzt nur noch ungefähr.. eh.. 90 Männer, bis zum Richtigen. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ihr mich auf diesem Weg gerne begleiten könnt. Ich erzähl euch von all den lustigen, traurigen oder auch miesen Dates, die ich hatte und noch haben werden. Beginnen wir gleich mit dem Date vom letztem Samstag.




Weißt du ich bin das einzige Kind meiner Eltern, deshalb erbe ich mal alles von ihnen”, sagte Mr. Perfect beim ersten Date. Den ersten Kandidaten, den ich euch vorstellen möchte, nennen wir Mr. Perfect. Nicht weil er mein Mr. Perfect war, sondern weil er sich dafür hielt.
Aber beginnen wir am Anfang. Wie es so bei Tinder läuft, likten wir uns gegenseitig und hatten ein Match. Von Schreiben hielt Mr. Perfect, wie er oft beteuerte, gar nichts. Deshalb wollte er sich so schnell wie möglich treffen. Normal bin ich hier etwas vorsichtig, aber dank Facebook sah ich, dass eine gute Freundin von mir ihn kannte. Also bestand schon einmal nicht die Gefahr einen Mörder zu treffen.
An den Tagen vor dem Date schrieben wir kaum, am Tag des Dates gar nicht. Ich wusste noch nicht einmal genau wo wir uns treffen sollten, aber ich unternahm erst einmal nichts und wollte schauen, ob von Mr. Perfect etwas kam. Tatsächlich schrieb er mir einen Treffpunkt, wo er dann auch wartete. Total durchgestylte mit 300 Euro Schuhe (Wie er mir natürlich später erzählen würde) kam ich mir im Vergleich zu ihm etwas schäbig vor. Dunkle Hose, Ballerinas und eine Weste von Primark.
Wir setzten uns in ein Cafe und dort redeten wir bzw. er redete und ich hörte zu. “Wir” redeten über sein Auto, seinen Sixpack und seine Karriere. Und als ob das nicht genug gewesen wäre, erzählte er mir plötzlich von seiner Ex-Freudin, mit der er vor zwei Wochen noch im Urlaub war, weil sie vor zwei Wochen noch zusammen waren. Diese Nachricht traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich wusste gar nicht wie ich reagieren sollte, anscheinend sollte ich nur seine “Ablenkung” sein.
Ein Freund von mir hatte mich nämlich einmal über das Vorgehen der Männern aufgeklärt. Wenn Männer eine Beziehung beenden, versuchen sie nicht lange zu trauern, sondern ersetzen die Ex-Freundin mit einer anderen. Dem Notnagel. Das ist ein Mädchen, das sie einfach zu Ablenkung treffen, aber es nicht ernst mit diesem meinen. Dieses Mädchen stellt sie nach einer Trennung dann in soweit wieder her, dass sie sich auf eine neue Beziehung einlassen können, aber nicht mit dem sogenannten “Notnagel”.
Das wollte ich natürlich auf keinen Fall für ihn sein, aber anstatt das Date langsam zu beenden, hörte ich mir aus Höflichkeit an wie sie sich trennten.
Sie wurde ihm zu anhänglich. Den Urlaub hatten sie aber leider ohne Reiserücktrittsversicherung gebucht, deshalb wartete er noch nicht dem Schluss machen.
Ja klar das verstehe ich, aber ich muss dann auch mal los..” Aber so einfach, wie ich dachte, ging es nicht. Erst erzählte er mir noch, dass seine Ex nun mit einem seiner Freunde zusammen ist.
Hm ja das geht gar nicht, aber ich würde gerne..” Egal was ich versuchte, ich kam einfach nicht gegen seinen Redeschwall an und so hörte ich mir noch eine Weile seine Lebensgeschichte an. Bis endlich die erlösende Nachricht von seinem Trainingspartner kam, der ihn sofort ins Fitnessstudio zitierte.

So endete ein weiteres schreckliches Date. Natürlich habe ich ihn danach nicht mehr getroffen. Wenn euch diese Geschichten interessieren, dann schaut nächsten Sonntag wieder auf meinem Blog vorbei.

Montag, 28. März 2016

Meine erste Praktikumswoche

Wie einige von euch vielleicht schon auf Instagram oder Facebook mitbekommen haben mache ich zur Zeit mein Pflichpraktikum. Pflichtpraktikum bedeutet, dass man dieses Praktikum machen muss um seinen Bachelorabschluss zu bekommen.

Ich habe mir wirklich lange überlegt, welche Firma am besten zu mir passt und welche Arbeit mir auch Spaß machen könnte. Journalismus? Marketing? Oder doch lieber PR? Letztendlich wurde es dann ein Praktikum in einer PR Agentur für Mode, Beauty und Lifestyle. Über die Zusage habe ich mich wirklich gefreut, da ich dachte, das ist es, was ich machen möchte.Doch bereits in der ersten Woche wich die Euphorie der Ernüchterung. Arbeiten ist wirklich ganz anders als studieren. Die erste 40 Stunden Woche hat mich wirklich fertig gemacht. Doch nicht nur das Arbeiten hat mich ganz schön geschafft, sondern vor allem mein Fahrtweg. Ich muss leider über eine Stunde mit der Bahn zu meinem Arbeitsplatz fahren. Deshalb bin ich meistens um halb 8 abends daheim und eigentlich schon um 21 Uhr so müde, dass ich einfach nur noch schlafen möchte. Zu Anfang hatten die Aufgaben dort noch nicht so viel mit PR zu tun. Ich musste typische Praktikanten-Aufgaben machen wie Verteiler aktualisieren oder Pakete versenden. Nach 50 Paketen bin ich schon ein richtiger Versand-Profi. Außerdem habe ich gelernt mit einem Apple PC zu arbeiten, das war zu Anfang gar nicht leicht. Ich habe ewig gebraucht bis ich das CD Laufwerk gefunden haben.


Ich bin auf jeden Fall gespannt was die nächste Woche auf mich zu kommt, welche Aufgaben bekomme und wie ich mit der wenigen Freizeit und dem wenigen Schlaf zu recht komme. Falls es euch interessiert, schreibe ich gern öfter ein Update über mein Praktikum.

Week through my Phone:


GET THE LOOKS:
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Dienstag, 9. Februar 2016

Die Typen im Fitnessstudio | Outfit 4

Ich gehe wirklich gern trainieren. Es macht mir viel Spaß. Aber manchmal fühle ich mich wie im falschen Film. Was man dort für Menschen begegnet... aber lest selbst. Mein Outfit habe ich am Ende des Post verlinkt ( Um den Inhalt zu sehen, müsst ihr euren Ad Blocker ausschalten)




Der Poser

Dieser Typ kommt immer perfekt gestylt. Die Schuhe passen zum Oberteil, Die Hose passt zur Trinkflasche. Bevor dieser Typ mit seinem überschaubaren Training beginnt, macht er erstmal Fotos von sich im Spiegel. Mit Shirt, ohne Shirt, mit geflextem Bizeps und jetzt am besten noch mit der schwerste Hantel übrhaupt, für das nächste Bild. Mit ein paar Hashtags und Filtern werden die Bilder dann sofort auf Instagram hochgeladen.

Mr. 3% Körperfett

Dieser Typ ist nicht zu verwechseln mit dem Poser. Er schießt weniger Fotos von sich, sondern schaut lieber seinen perfekt trainierten Körper im Spiegel bei seine Hantelübungen an. Meist trägt er einen Hauch von nichts, um eine stahlharten Muskel zur Schau zur stellen. Meistens skippt er den legday konzentriert sich lieber auf seinen Bizeps.




Die "Das-sollte-sie-nicht-tragen"-Frau

Es gibt viele Frauen denen enge Hosen und knappe Tops stehen und bei denen es toll aussieht, Das ist bei dieser Dame nicht so. Sie ist mindesten noch 100 Laufbandstunden davon entfernt, so etwas wie heute zu tragen.


Das Model

Bevor es zum Training geht, putzt sie sich heraus und bemalt ihr Gesicht, um dann für 30- Minuten super auf dem Stepper auszusehen. Schweißperlen? Fehlanzeige. Ihr Eyeliner sitzt während des gesamten Workouts. Nach ein wenig Cardio, begrüßt sie erstmal ihre gesamten männlichen "Freunde" im Studio. 







Donnerstag, 7. Januar 2016

Beziehungen, Dates, Zeitverschwendung 2015

Der nun wirklich letzte Jahresrückblick von mir mit dem Thema Beziehungen, Dates, Zeitverschwendung 2015.

2014/ 2015 waren wohl die Jahre an denen ich die meisten neuen Menschen kennengelernt habe. Die Trennung Anfang 2014 von meinem damaligen Freund war der Startschuss für diesen "Dating Marathon", um euch jetzt nicht von jedem Treffen erzählen zu müssen (sonst sitzen wir morgen noch hier), möchte ich euch ein paar Zitate aus Gesprächen im Jahre 2015 zeigen. Zum einen Zitate aus den zahlreichen Gesprächen mit meinen Freundinnen, zum anderen was ich meinen Dates sagte und was sie zu mir sagten, Am Schluss erzähle ich euch noch von meinem komischsten Moment 2015


(Und warum gerade dieses Bild? Ich fand das Bild sehr passen, da 4 Stunden, nachdem dieses Bild entstanden ist, mit mir Schluss gemacht wurde. Aber lest am Ende des Artikels mehr dazu.)

Was ich und meinen Freundinnen sagten...

"Desi, das geht nicht. Du triffst gerade zwei gleichzeitig. Du musst dich jetzt echt entscheiden."
"Ich kann mich nicht entscheiden. Ich mag sie beide nicht"

"Warum ist er nur so laut, so groß und sooo nervig."

"Ich kann ihn nicht mehr treffen, denn ich mag Schokolade und er nur Low Carb."

" Saß er jetzt echt eine Stunde auf der Toilette?"

" Er hat eine Figur wie eine Frau."

"Er braucht eine Stunde im Bad. Das kann nicht normal sein."


Was ich zu meinen Dates sagte...

"Oh, ich habe deine 35 Anrufe gar nicht gehört."
".. und deine 10 Whats App Nachrichten nicht gesehen."

"Aber ich möchte deine Eltern doch gar nicht kennenlernen."

".. und meine Eltern möchte ich dir auch nicht vorstellen."

"Nein, ich möchte dich heute nicht treffen. Ich möchte schlafen."

"Oh, ich habe deine 35 Anrufe gar nicht gehört."
".. und deine 10 Whats App Nachrichten nicht gesehen."


Was zu mir gesagt wurde..

"Desi, bei dem Lied Lieblingsmensch von Namika muss ich immer an dich denken. Komm wir bleiben jetzt im Auto sitzen bis das Leid fertig ist."
"Aber ich hasse dieses Lied"

"Hast du echt alle Kekse allein gegessen?"
"Eh ja,"

"Desi, vermisst du mich?"
"Eigentlich nicht"


"Desi, das mach keinen Sinn. Ich glaube ich war nur aus logischen Gründen mit dir zusammen."
" Okay, wie willst du deine Xbox Spiele zurück?"



Der komischste Moment 2015

Das ist meine Lieblingkategorie bei meinen persönlichen Jahresrückblicken. Meine Freundin und ich treffen uns oft kurz vor Silvester und reden über den komischsten Moment 2015.

Meiner war der Folgende:

Samstagabend. Anfang September. Ich habe mich den ganzen Tag fertig gemacht. Für diesen einen Moment. Ein neues Kleid, Wimpern angeklebt, Lippenstift aufgetragen. Alles perfekt. Heute soll ich seine Freunde kennenlernen. Er holt mich ab und wir fahren los zu einer großen Veranstaltung unserer Uni. Auf dem Weg dort hin beginnt es wie aus Eimern zu schütten.

So hier stehen wir nun auf dem großen Vorplatz unserer Uni. Es ist kalt, regnet, ein Comedian gibt auf der Bühne sein Bestes, doch all seine Bemühungen helfen nichts gegen diesen ständigen Regen und die gedrückte Stimmung. Wir sitzen auf den Stühlen vor der Bühne. In einer Hand einen Crepe, in der anderen Hand einen Regenschirm. Keine Spur von seinen Freunden. Nach zwei Stunden im Regen, will ich nur noch nach Hause und plötzlich beginnt er das erste Mal an diesem Abend zu reden. Mitten auf dem Vorplatz der Uni. Zwischen den ganzen durchnässten Studenten. Vor uns der Comedian, in meiner Hand noch der Crepe.

"Desi wir wollten doch noch reden. Ich glaube das mit uns geht nicht mehr. Ich habe so viel für die Uni zu tun und irgendwie gar keine Zeit für dich.."

Ja und so wurde vor unserer Uni, zwischen tausend Studenten, einem Comedian und mit einem Crepe in meiner Hand mit mir Schluss gemacht. Danke für diesen komischen Moment :D


Was war euer komischster Moment 2015?
Erzählt mir doch mal davon.


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Mein 2015 & Silvester Look II

Mein Jahr 2015. Diese Überschrift lese ich in letzter Zeit täglich auf verschiedenen Blogs und irgendwie habe ich das Gefühl auch etwas über mein Jahr 2015 sagen zu müssen. Doch erwartet hier nicht die üblichen Phrasen wie "Ich hatte so viele Chance, habe sie alle genutzt, bin gewachsen und viel gereist". Denn so war es bei mir nicht. Es gab gute und schlechte Zeiten, wie bei euch sicher auch. Eine Begegnung ist mir dieses Jahr aber besonders im Kopf geblieben. Vielleicht weil ich mir darüber auch die meisten Gedanken gemacht habe. Von dieser Begegnung möchte ich euch heute erzählen.

Alles begann am 14. Februar 2015 

„Ich bin her gekommen um dir zu sagen, dass es mir Leid tut. Alles. Es war ein Fehler und wenn du mir eine Chance gibst dann will ich es besser machen. Warum ich dir nicht geschrieben habe? Ich hatte Angst du könntest mich hassen, aber ich habe jeden Tag an dich gedacht. Wollte dir 1000 Mal schreiben nur damit wir uns wiedersehen können. Ich habe dich vermisst. Ab jetzt wird alles anders. Wir sollten verreisen. Nur wir zwei.Und hier, ich habe ein Geschenk für dich. Das wolltest du doch schon lange. Können wir uns morgen nochmal treffen? Ich würde dich gern wieder öfter sehen. Dann bis morgen“

 „Schreibst du mir, wenn du daheim angekommen bist?“



Ein Jahr später, gleicher Ort, du bist wie immer, wir verstehen uns gut. Nur deine Worte die sind anders. 

 27. Dezember 2015 

„Ja, mir geht’s gut. Naja neue Arbeit, Stress mit dem Mitbewohner. Das Leben halt. Du weißt ja, dass ich gleich wieder los muss? Ich will noch trainieren. Warum ich dir nicht mehr geschrieben habe? Naja ich habe es einfach vergessen. Du kennst das doch, du liest die Nachricht, dann schreibt jemand anderes und schon hast du es vergessen. Ja, sorry. Ach und wegen dem Urlaub. Ist ja unglaublich teuer. Leider zu teuer für mich. Ich will ja noch mit meinen Freunden weg. So ich muss dann los. Schreib mir morgen wenn du Dort bist, falls ich es schaffe aufzustehen komm ich auch.

 „Schreibst du mir wenn du daheim angekommen bist?“

Du hast mir nicht geschrieben und am nächsten Tag hast du es auch nicht geschafft aufzustehen, Ich war da, du nicht.  Lange habe ich darüber nachgedacht warum du so bist. Warum du diese Dinge machst und sagst. Ich bin nun am Ende des Jahres genau so schlau wie vorher. Ich weiß es nicht.

In meinem vorherigen Post ging ich mit der Euphorie nach der besten Silvesterparty noch hart ins Gericht, weil sie von vielen zu ernst genommen wird. Auch mit einem Haufen guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten, die man letztlich eh nicht alle umsetzt, finde ich unnötig.  Anderseits stimmt es, dass das Ende eines Jahres eigentlich perfekt dafür ist alle alten Gewohnheiten hinter sich zu lassen. Und anstatt uns vorzunehmen nie mehr Schokolade zu essen und jeden Tag Sport zu machen, sollten wir uns dieses Jahr vornehmen wen wir ins neue Jahr mitnehmen und wen wir endlich zurücklassen.

Hier wie versprochen mein zweiter Silvester Look. Am Ende habe ich euch die Shops verlinkt, wo ihr ihn findet.


Oberteil, Blazer, Clutch von Primark. Der Rock ist von Abercrombie& Fitch (Am Ende habe ich alle Teile verlinkt)





GET THE LOOK

Dienstag, 29. Dezember 2015

Wie feierst du Silvester? | Silvester Look I

Und wie feierst du Silvester?

Diese Frage erreichte mich dieses Jahr das erste Mal am 16. Dezember und zieht sich seither wie Kaugummi durch mein Leben. An diesen Tagen kurz vor der Jahreswende wird sie zur Existenzfrage. Als würde vom Start ins neue Jahr die gesamte Zukunft abhängen.

Der 31.12 löst regelmäßig Panik unter den Menschen aus. Es wirkt wir die Reise nach Jerusalem, Immer auf der Suche nach der perfekten Location, der perfekten Party, dem perfekten Start ins Neue Jahr. Mit dieser Suche geht ein wesentliches Verhalten einher „das alle Optionen offen halten“. An Silvester sind plötzlich alle das Klischee der »Generation Maybe«. Denn niemand will sofort Zusagen und Gefahr laufen doch nicht die perfekte Location, Party, oder Start ins neue Jahr zu haben.

Und so beginnt das Umhören nachdem, was andere machen. Aber da sich niemand festlegen möchte, verstärkt sich dieser Effekt und kurz vor Neujahr hat man immer noch keine Ahnung was man eigentlich machen soll. Jetzt muss es ja gar nicht die perfekte Location, die perfekte Party oder der perfekte Start ins neue Jahr sein. Und so wartend man auf die erlösende Nachricht von.. irgendjemand. Egal wem. Hauptsache nicht allein sein. Und so findet man sich am 31.12 in einem alten kalten Keller mit den alten Bekannten wieder. Um 12 Uhr geht man auf die Straße und betet einfach nur keinen Böller abzubekommen und schnell wieder ins Warme zu können.



Das schlimmste an Silvester ist, dass es alle so schrecklich wichtig nehmen. Bei mir war das jahrelang genau so. Aber wenn es dieses Jahr nicht die perfekte Party ist, ist sie es vielleicht nächstes Jahr. Trotzdem habe ich mir ganz nach der Logik der Multioptionsgesellschaft schon zwei Silvesteroutfits zusammengestellt. In diesem Sinne: Eins, zwei oder drei – bald ist die letzte Chance vorbei. Und ob ihr dann wirklich richtig steht, wisst ihr erst, wenn am Morgen danach das Licht angeht. 


Das erste Outfit seht ihr hier. Ich trage ein Kleid und Overknees von H&M, und eine Clutch von Primark. Den kompletten Look zum nachshoppen findet ihr am Ende des Artikels. Den zweiten Look gibt es übrigens morgen. 







Get the Look